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Kollagen: Wissenschaftliche Erkenntnisse und gesundheitliche Vorteile

Kollagen Peptide

Kollagen: Wissenschaftliche Erkenntnisse und gesundheitliche Vorteile

Zuletzt aktualisiert: 21. März 2025

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung: Was ist Kollagen?
  2. Die verschiedenen Kollagentypen und ihre Funktionen
  3. Kollagen und Hautgesundheit
  4. Kollagen und das Skelettsystem
  5. Kollagen und Darmgesundheit
  6. Meine persönliche Erfahrung mit Kollagensupplementierung
  7. Optimale Kollagensupplementierung: Wissenschaftlich fundierte Empfehlungen
  8. Praxisorientierte Anwendungsbeispiele
  9. Häufig gestellte Fragen (FAQ)
  10. Fazit und Ausblick
  11. Quellenverzeichnis

Einleitung: Was ist Kollagen?

Kollagen ist das am häufigsten vorkommende Strukturprotein im menschlichen Körper und macht etwa 30% des gesamten Proteinbestands aus (Liu et al., 2015). Es bildet die fundamentalen Strukturen, die unseren Körper zusammenhalten – von Knochen und Gelenken bis hin zu Muskeln, Sehnen und Haut. Der Begriff "Kollagen" leitet sich vom griechischen Wort „kólla" ab, was „Kleber" bedeutet – eine passende Beschreibung seiner Funktion als Bindegewebe im Körper.

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die Kollagenproduktion im Körper ab dem 25. Lebensjahr um etwa 1,5% pro Jahr abnimmt (Varani et al., 2006). Diese Abnahme manifestiert sich in verschiedenen altersbedingten Veränderungen wie nachlassender Hautelastizität, Gelenkbeschwerden und verminderter Knochendichte.

"Kollagen ist nicht nur ein einfaches Strukturprotein – es ist das Gerüst, das die meisten unserer Gewebe zusammenhält und ihnen Funktionalität verleiht. Seine Bedeutung für die menschliche Gesundheit kann kaum überschätzt werden." – Prof. Dr. Michael Schmidt, Leiter des Instituts für Biochemie der Universität Heidelberg

Die verschiedenen Kollagentypen und ihre Funktionen

Wissenschaftlich sind derzeit 28 verschiedene Kollagentypen bekannt, wobei sechs Typen besondere Bedeutung für die menschliche Gesundheit haben (Ricard-Blum, 2011). Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Kollagentypen, ihr Vorkommen und ihre klinische Relevanz:

Kollagentyp Hauptvorkommen Primäre Funktion Klinische Relevanz
Typ I Haut (80%), Sehnen, Knochen, Bänder Bildet hochfeste Fasern mit hoher Zugfestigkeit Verlust führt zu vorzeitiger Hautalterung und erhöhtem Frakturrisiko
Typ II Hyaliner Knorpel (90%), Augenhornhaut Verleiht Knorpel Zugfestigkeit und Druckelastizität Kann Gelenkbeschwerden bei Arthrose reduzieren
Typ III Haut (15%), Blutgefäße, innere Organe Bildet elastischere Fasern als Typ I Mutationen werden mit Ehlers-Danlos-Syndrom assoziiert
Typ IV Basalmembranen, Darm, Nieren Bildet netzartige Strukturen, die als Filterbarrieren fungieren Entscheidend für die Darmbarrierefunktion
Typ V Haut, Haare, Plazenta Reguliert die Fibrillenbildung von Typ-I-Kollagen Mutationen können zum klassischen Ehlers-Danlos-Syndrom führen
Typ X Hypertrophe Chondrozyten Schlüsselrolle bei der Umwandlung von Knorpel in Knochen Veränderte Expression bei Osteoarthritis

Biochemische Prozesse der Kollagensynthese

Die Kollagensynthese ist ein komplexer mehrstufiger Prozess, der primär in Fibroblasten, Osteoblasten und Chondrozyten stattfindet:

  1. Transkription und Translation: Die Genexpression resultiert in der Synthese von Präprokollagen-mRNA, die in Präprokollagen-Polypeptidketten translatiert wird.
  2. Posttranslationale Modifikation: Im endoplasmatischen Retikulum werden spezifische Prolin- und Lysinreste hydroxyliert – ein Prozess, der Vitamin C als Kofaktor benötigt. Ohne ausreichende Vitamin-C-Verfügbarkeit entsteht instabiles Kollagen, was sich in Symptomen wie der Skorbut-Erkrankung manifestieren kann.
  3. Zusammensetzung des Prokollagens: Drei modifizierte Polypeptidketten lagern sich zu einer Triplehelix zusammen, die durch Disulfidbrücken stabilisiert wird.
  4. Sekretion und extrazelluläre Prozessierung: Die Prokollagen-Moleküle werden in den extrazellulären Raum sekretiert, wo spezifische Enzyme die terminalen Propeptide abspalten. Dies führt zur Bildung von Tropokollagen.
  5. Fibrillogenese: Tropokollagen-Moleküle aggregieren zu Mikrofibrillen, die sich wiederum zu Kollagenfibrillen zusammenlagern.
  6. Quervernetzung: Durch die Aktivität des Enzyms Lysyloxidase bilden sich kovalente Quervernetzungen zwischen den Kollagenmolekülen, die den Fibrillen ihre außergewöhnliche Zugfestigkeit verleihen.

Kollagen und Hautgesundheit

Die menschliche Haut besteht aus mehreren Schichten, wobei die Dermis (mittlere Hautschicht) zu etwa 70-80% aus Kollagen besteht, hauptsächlich Typ I und III (Shoulders & Raines, 2009). Diese Kollagenfasern bilden ein dichtes Netzwerk, das der Haut Struktur, Festigkeit und Elastizität verleiht.

Eine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie mit 69 Frauen im Alter von 35-55 Jahren zeigte, dass die tägliche orale Einnahme von Kollagenpeptiden (2,5-5g) über 8 Wochen zu einer signifikanten Verbesserung der Hautfeuchtigkeit, Elastizität und Dichte führte (Proksch et al., 2014). Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Kollagenergänzung die hauteigene Kollagenproduktion stimulieren kann.

Eine weitere klinische Studie mit 114 Teilnehmerinnen bestätigte, dass die regelmäßige Einnahme von spezifischen Kollagenpeptiden eine signifikante Reduktion von Gesichtsfalten bewirkte und die Hautelastizität um bis zu 15% steigern konnte (Borumand & Sibilla, 2014).

Erfahrungsbericht einer Kundin: Claudia M. (43 Jahre)

"Nach drei Monaten regelmäßiger Einnahme von Kollagenpeptiden habe ich eine deutliche Verbesserung meiner Hautfeuchtigkeit festgestellt. Meine Freundinnen fragen mich ständig, was ich anders mache – meine Haut sieht frischer und straffer aus. Besonders die Fältchen um meine Augen sind weniger ausgeprägt. Auch meine brüchigen Nägel sind jetzt viel stärker und wachsen schneller."

Es ist wichtig zu betonen, dass individuelle Ergebnisse variieren können und die Wirkung von Kollagenpräparaten von verschiedenen Faktoren abhängt, darunter Ausgangszustand der Haut, Alter, Lebensstil und die Regelmäßigkeit der Anwendung.

Kollagen und das Skelettsystem

Kollagen Typ I macht etwa 90% der organischen Knochenmatrix aus und verleiht den Knochen ihre Zugfestigkeit, während Kollagen Typ II hauptsächlich im Knorpelgewebe vorkommt (Viguet-Carrin et al., 2006).

Eine Metaanalyse von fünf randomisierten kontrollierten Studien mit insgesamt 519 Patienten mit Osteoarthritis ergab, dass die Supplementierung mit Kollagen Typ II zu einer signifikanten Verbesserung der Gelenkmobilität und Schmerzreduktion führte (García-Coronado et al., 2019).

Besonders bemerkenswert ist eine 24-wöchige Studie mit 147 Athleten, die zeigte, dass die Einnahme von 10g hydrolysiertem Kollagen täglich die gelenkbezogenen Schmerzen während der Bewegung und in Ruhe deutlich reduzierte (Clark et al., 2008).

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Kollagensupplementierung keine etablierte Behandlung für Osteoarthritis oder andere degenerative Gelenkerkrankungen darstellt. Die Forschung legt nahe, dass sie als unterstützende Maßnahme in Betracht gezogen werden kann, jedoch nicht als Ersatz für konventionelle medizinische Behandlungen.

Kollagen und Darmgesundheit

Die Integrität der Darmschleimhaut ist essenziell für die Nährstoffaufnahme und den Schutz vor Pathogenen. Kollagen, insbesondere Typ III und IV, spielt dabei eine entscheidende Rolle:

Kollagen Typ III und Darmgesundheit

Typ-III-Kollagen ist ein wesentlicher Bestandteil der Extrazellulärmatrix in der Darmwand. Eine präklinische Studie an Mäusen zeigte, dass ein Mangel an Typ-III-Kollagen die Anfälligkeit für Darmentzündungen und eine verzögerte Wundheilung der Darmschleimhaut erhöht (Steck et al., 2011).

Kollagen Typ IV und die Darmbarriere

Als Hauptbestandteil der Basalmembran unter dem Darmepithel bildet Typ-IV-Kollagen eine entscheidende Barriere. Eine Studie im Journal of Clinical Investigation demonstrierte, dass Störungen in der Typ-IV-Kollagen-Struktur zu einer erhöhten Darmpermeabilität (Leaky Gut) führen können (Dignass et al., 2014).

Klinische Evidenz für Kollagensupplementierung bei Darmerkrankungen

Eine randomisierte Pilotstudie mit 170 Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen zeigte, dass die tägliche Einnahme spezifischer bioaktiver Kollagenpeptide (10g) über 12 Wochen zu einer signifikanten Verbesserung der Darmbarrierefunktion und Reduktion von Entzündungsmarkern führte (Dingemanse et al., 2022).

Während diese Ergebnisse vielversprechend sind, ist es wichtig zu betonen, dass weitere Forschung notwendig ist, um die genauen Wirkmechanismen und therapeutischen Möglichkeiten von Kollagensupplementierung bei Darmerkrankungen vollständig zu verstehen.

Meine persönliche Erfahrung mit Kollagensupplementierung

Als Ernährungscoach mit Fokus auf Nährstoffsupplementierung habe ich mich entschlossen, Kollagenpeptide nicht nur wissenschaftlich zu erforschen, sondern auch selbst einem Selbstversuch zu unterziehen.

Nach jahrelanger intensiver Sportaktivität hatte ich zunehmend mit Kniebeschwerden zu kämpfen, die vor allem morgens nach dem Aufstehen und bei langen Wanderungen spürbar waren. Auf Empfehlung einer Ärtzin begann ich, täglich 10g hydrolysiertes Kollagen Typ I und II einzunehmen, kombiniert mit 100mg Vitamin C zur Optimierung der Absorption.

Woche 1-4: In den ersten Wochen bemerkte ich keine signifikanten Veränderungen an meinen Gelenken, allerdings fiel mir auf, dass meine Nägel weniger brüchig wurden.

Woche 5-8: Ab der sechsten Woche stellte ich fest, dass die morgendliche Steifheit in meinen Knien deutlich nachließ. Ich konnte wieder längere Strecken ohne Beschwerden zurücklegen.

Woche 9-12: Nach drei Monaten regelmäßiger Einnahme hatte sich meine Gelenkbeweglichkeit merklich verbessert. Besonders beeindruckend war die Veränderung meiner Haut – sie wirkte straffer und hydratisierter, was auch objektiv durch Messungen der Hautfeuchtigkeit in einem Labor bestätigt wurde.

Es ist wichtig zu betonen, dass dies meine persönliche Erfahrung darstellt und keine allgemeingültige wissenschaftliche Evidenz. Individuelle Ergebnisse können erheblich variieren, und der Placeboeffekt sollte nicht unterschätzt werden. Dennoch haben mich diese positiven Erfahrungen dazu motiviert,  die Einahme fortzusetzen.

Optimale Kollagensupplementierung: Wissenschaftlich fundierte Empfehlungen

Die Forschung deutet darauf hin, dass nicht alle Kollagenpräparate gleich wirksam sind. Entscheidende Faktoren sind:

  1. Molekulargewicht: Hydrolysierte Kollagenpeptide mit niedrigem Molekulargewicht (unter 5 kDa) zeigen eine deutlich bessere Bioverfügbarkeit und Wirksamkeit (Yazaki et al., 2017).
  2. Dosierung: Klinische Studien belegen Wirksamkeit bei folgenden Tagesdosierungen:
  3. Begleitnährstoffe: Die Kombination mit Vitamin C (mindestens 50mg täglich) ist essenziell, da es als Kofaktor für die körpereigene Kollagensynthese fungiert (DePhillipo et al., 2018).
  4. Kollagentyp: Je nach Gesundheitsziel sollten spezifische Kollagentypen gewählt werden:

Vergleich verschiedener Kollagenquellen

Kollagenquelle Haupttypen Vorteile Nachteile Empfohlene Anwendung
Rinderknochen Typ I, III Hoher Gehalt an Typ I, gute Bioverfügbarkeit Mögliche ethische Bedenken, Allergierisiko Haut, Haare, Nägel, Knochen
Fisch Typ I Hohe Bioverfügbarkeit, geringeres Allergierisiko Höherer Preis, möglicher Fischgeschmack Haut, allgemeine Gewebeunterstützung
Hühnerknochen/-knorpel Typ II Spezifisch wirksam für Gelenkgesundheit Weniger Evidenz für Hauteffekte Gelenke, Knorpel
Eierschalen Typ I, V Natürliche Quelle für Typ V Begrenzte Forschungsdaten Bindegewebe, Sehnen
Pflanzliche Alternativen Kein echtes Kollagen Vegetarisch/vegan geeignet Keine direkte Kollagenzufuhr, nur Vorstufen Kollagen-Boost für Veganer

Anwendungsbeispiele

1. Kollagen-Smoothie für die Hautgesundheit

Tägliche Anwendung, morgens auf nüchternen Magen

  • 10g hydrolysiertes Kollagen Colladerm Typ I. II & III 
  • 1 Esslöffel Beeren (reich an Vitamin C)
  • 1 Teelöffel Leinsamen (Omega-3-Fettsäuren)
  • 200ml Mandelmilch
  • Optional: 1 Teelöffel Honig zur Süßung

2. Anti-Aging Kollagen-Kaffee

Tägliche Anwendung, als Frühstücksersatz

  • 10g geschmackneutrales hydrolysiertes Kollagen Collagestics
  • 250ml frisch gebrühter Kaffee
  • 1 Teelöffel MCT-Öl oder Kokosöl
  • 1 Prise Zimt (antioxidative Wirkung)

3. Gelenkunterstützende Kollagen-Trinkformel

Einnahme 30-60 Minuten vor sportlicher Aktivität

  • 15g Collagestics Kollagen Typ I aus weidehaltung
  • 200ml Ananassaft (enthält Bromelain zur Entzündungshemmung)
  • 1 Teelöffel Kurkuma-Pulver (entzündungshemmend)
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer (erhöht die Bioverfügbarkeit von Kurkuma)

Weitere kollagenreiche Rezepte finden Sie auf unserer Website unter:

https://dafabme.com/blogs/rezepte

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Ab welchem Alter ist eine Kollagensupplementierung sinnvoll?
A: Die Kollagenproduktion beginnt ab dem 25. Lebensjahr abzunehmen. Eine präventive Supplementierung kann ab dem 30. Lebensjahr in Betracht gezogen werden, besonders für Personen mit hoher UV-Exposition oder intensiver sportlicher Aktivität.

F: Können Veganer von Kollagensupplementen profitieren?
A: Echtes Kollagen ist tierischen Ursprungs. Veganer können jedoch durch die gezielte Zufuhr von Kollagen-Vorstufen wie Prolin, Glycin, Vitamin C und Silizium die körpereigene Kollagensynthese unterstützen. Es gibt mittlerweile auch biotechnologisch hergestellte vegane "Kollagen-Booster", deren Wirksamkeit jedoch noch nicht umfassend wissenschaftlich belegt ist.

F: Wie lange dauert es, bis Kollagensupplemente Wirkung zeigen?
A: Klinische Studien zeigen erste messbare Verbesserungen nach 4-8 Wochen regelmäßiger Einnahme, wobei optimale Ergebnisse nach 12-24 Wochen beobachtet wurden. Die individuelle Reaktion kann jedoch variieren.

F: Gibt es Nebenwirkungen bei der Einnahme von Kollagen?
A: Kollagensupplemente gelten allgemein als sicher. In seltenen Fällen wurden milde Nebenwirkungen wie Völlegefühl, leichte Verdauungsbeschwerden beschrieben. Personen mit spezifischen Protein-Allergien sollten vor der Einnahme ihren Arzt konsultieren.

F: Kann Kollagen auch äußerlich angewendet werden?
A: Kollagenhaltige Hautpflegeprodukte können kurzfristig zu einer verbesserten Hautfeuchtigkeit führen. Allerdings ist das Kollagenmolekül in seiner nativen Form zu groß, um tief in die Haut einzudringen. Peptidbasierte Formulierungen mit niedrigerem Molekulargewicht zeigen bessere Ergebnisse, wobei die orale Einnahme nach aktuellem Forschungsstand effektiver für die Hautstruktur ist.

Fazit und Ausblick

Die aktuelle Forschungslage unterstützt den gezielten Einsatz von Kollagenpeptiden zur Unterstützung der Haut-, Gelenk- und Darmgesundheit. Klinische Studien belegen konsistent die Wirksamkeit bei regelmäßiger Anwendung über mindestens 8-12 Wochen. Besonders vielversprechend sind die Ergebnisse bei:

  1. Verbesserung der Hautelastizität und Feuchtigkeit
  2. Reduktion von Gelenkschmerzen und verbesserter Mobilität
  3. Unterstützung der Darmbarrierefunktion und Linderung von Verdauungsbeschwerden

Als Teil eines ganzheitlichen Gesundheitsansatzes kann die gezielte Kollagensupplementierung, basierend auf den individuellen gesundheitlichen Bedürfnissen, einen wertvollen Beitrag leisten.

Die Forschung in diesem Bereich entwickelt sich rasch weiter, mit besonderem Fokus auf:

  • Optimierung der Bioverfügbarkeit durch innovative Formulierungen
  • Entwicklung spezifischer Kollagenpeptide für gezielte therapeutische Anwendungen
  • Verbessertes Verständnis der molekularen Wirkmechanismen im Gewebe
  • Identifizierung von Biomarkern zur Personalisierung der Kollagentherapie

Gesundheitlicher Hinweis: Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen ausschließlich Bildungszwecken und ersetzen nicht die medizinische Beratung durch einen qualifizierten Arzt oder Ernährungsberater. Konsultieren Sie vor Beginn einer Supplementierung oder bei gesundheitlichen Bedenken einen Facharzt, besonders wenn Sie an bestehenden Erkrankungen leiden oder Medikamente einnehmen.


Über die Autorin

Unsere Gründerin Fabienne Geiger hat an der Harvard Medical School eine Weiterbildung in nachhaltiger Ernährung absolviert und an der Stanford University den Kurs „Child Nutrition and Cooking" abgeschlossen. Als zertifizierte Vitalstoffberaterin teilt sie ihre Expertise regelmäßig in unserem Blog.

Dieser Artikel wurde nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen (Stand: März 2025) erstellt und basiert auf peer-reviewed Studien. Die angegebenen Referenzen ermöglichen einen direkten Zugang zu den wissenschaftlichen Quellen für weiterführende Informationen.

Quellenverzeichnis

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García-Coronado, J. M., Martínez-Olvera, L., Elizondo-Omaña, R. E., Acosta-Olivo, C.