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Warum verschwindet Dein Melasma einfach nicht?

Warum verschwindet Dein Melasma einfach nicht?

Wenn Du Melasma hast, kennst Du dieses Gefühl wahrscheinlich. Du stehst morgens vor dem Spiegel und schaust als Erstes auf die dunklen Flecken. Sind sie heute heller? Sind sie dunkler? Hat die neue Creme endlich etwas gebracht?

Genau so ging es mir jahrelang. Ich probierte Cremes, Seren und Wirkstoffe aus. Immer mit der Hoffnung, dass es diesmal die richtige Lösung sein würde.

Doch irgendwann wurde mir klar: Ich behandelte jeden Tag meine Haut – aber ich stellte mir nie die Frage, warum sie überhaupt so reagierte.

Und genau dort begann für mich eine völlig neue Reise.

Das Wichtigste in Kürze

Melasma ist mehr als ein Hautthema. Hormone, Leber, Ernährung, Schlaf und Routinen können eine Rolle spielen. Für mich begann die Veränderung, als ich aufgehört habe, meine Haut isoliert zu betrachten.

Was wäre, wenn Dein Melasma gar nicht das eigentliche Problem ist?

Das klingt im ersten Moment vielleicht widersprüchlich.

Aber genau diese Frage hat meine Sicht auf Haut verändert.

Heute glaube ich nicht mehr, dass meine Haut gegen mich gearbeitet hat.

Ich begann vielmehr, sie als Teil eines größeren biologischen Systems zu betrachten.

Unsere Haut reagiert auf zahlreiche Prozesse im Körper – unter anderem auf Hormone, UV-Strahlung und Entzündungsprozesse.

Deshalb fragte ich mich irgendwann:

Was wäre, wenn ich die ganze Zeit nur auf das geschaut habe, was ich im Spiegel sehe?

Der Moment, in dem ich aufhörte zu raten

Ich wollte keine weiteren Vermutungen mehr.

Keine neuen Trends.

Keine Wundercremes.

Ich wollte endlich verstehen, was in meinem Körper passiert.

Deshalb entschied ich mich für eine umfassende Hormonanalyse.

Nicht, weil Hormone die alleinige Ursache von Melasma sind. Sondern weil hormonelle Einflüsse bei Melasma eine Rolle spielen können – und ich wissen wollte, wie es bei mir aussah.

Meine Ergebnisse zeigten ein deutlich verschobenes Verhältnis zwischen Östrogen und Progesteron.

Zum ersten Mal stellte ich eine andere Frage:

Was passiert eigentlich mit Hormonen, nachdem sie ihre Aufgabe erfüllt haben?

Die Antwort lag für mich nicht nur in meinen Hormonen. Sondern auch in dem, was danach passiert.

Hormone erfüllen wichtige Aufgaben im Körper. Danach werden sie metabolisiert und schließlich ausgeschieden.

Die Leber spielt bei diesem Stoffwechsel eine wichtige Rolle. Unter anderem werden dort Östrogene in verschiedene Metaboliten umgewandelt.

Functional Beauty Insight

Hormone verschwinden nicht einfach, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben. Sie müssen metabolisiert und ausgeschieden werden – und die Leber ist Teil dieses Prozesses.

Für mich war das ein wichtiger Perspektivwechsel.

Nicht, weil ich plötzlich glaubte, die Leber sei die Ursache meines Melasmas.

Sondern weil ich verstanden hatte, dass ich meine Haut nicht völlig losgelöst vom restlichen Körper betrachten wollte.

Warum Hormone bei Melasma eine Rolle spielen

Melasma tritt besonders häufig bei Frauen auf – und oft in Lebensphasen, in denen sich die Hormone verändern: während einer Schwangerschaft, durch hormonelle Verhütung oder in der Perimenopause.

Östrogen kann direkt auf die Zellen wirken, die unser Pigment produzieren: die Melanozyten. Über verschiedene Signalwege kann es die Bildung von Melanin beeinflussen.

Das erklärt einen Teil des Zusammenhangs.

Aber Östrogen wird nicht nur produziert und wirksam. Es muss anschließend auch wieder verstoffwechselt werden.

Was passiert mit Östrogen danach?

Ein wesentlicher Teil dieses Stoffwechsels findet in der Leber statt.

Dort wird Östrogen enzymatisch verändert und für seine weitere Ausscheidung vorbereitet.

Gleichzeitig verarbeitet die Leber Alkohol, reguliert den Glukose- und Fettstoffwechsel, metabolisiert Medikamente und verarbeitet körpereigene Stoffwechselprodukte.

Ich hatte immer auf meine Hormone geschaut. Aber nie darauf, was mein Körper anschließend mit ihnen macht.

Die Geschichte endet nicht in der Leber.

Ein Teil der verarbeiteten Östrogene gelangt über die Galle in den Darm.

Dort können bakterielle Enzyme bestimmte Östrogenmetaboliten wieder verändern. Ein Teil kann anschließend erneut aufgenommen werden und zurück in den Kreislauf gelangen.

Leber → Darm → Kreislauf.

Wir sehen Melasma auf der Haut.

Die Prozesse, die Pigmentierung beeinflussen können, reichen weit darüber hinaus.

Mein größter Fehler war, dass ich immer nur meine Haut anschaute.

Jeden Morgen stand ich vor dem Spiegel.

Ich suchte nach neuen Flecken.

Ich verglich Fotos.

Ich fragte mich, ob die Creme etwas gebracht hatte.

Ich dachte sogar über einen Laser nach.

Bis ich las, dass Melasma durch die zusätzliche Entzündung bei manchen Betroffenen sogar wieder aufflammen kann.

Meine Haut bestimmte meine Stimmung.

Wenn das Melasma dunkler wurde, fühlte ich mich, als hätte ich wieder bei null angefangen.

Heute weiß ich:

Ich hatte den Fokus auf das Einzige gelegt, das ich nicht kontrollieren konnte.

Meine Haut war nur das Ergebnis.

Die eigentliche Veränderung begann viel früher.

Mit den kleinen Entscheidungen, die niemand sieht.

Schöne Haut entsteht nicht an einem guten Tag. Sondern durch gute Gewohnheiten.

Das war wahrscheinlich die wichtigste Erkenntnis meiner Reise.

Ich suchte jahrelang nach einer Lösung.

Heute suche ich nach Routinen.

Denn unser Körper entscheidet nicht einmal pro Woche, wie unsere Haut aussieht.

Er reagiert jeden Tag.

Auf jede Mahlzeit.

Auf jede Nacht.

Auf Stress.

Auf Bewegung.

Auf Erholung.

Deshalb glaube ich heute nicht mehr an das eine Wunderprodukt.

Ich glaube an viele kleine Entscheidungen, die sich über Wochen und Monate summieren.

Wenn Du heute nur eine Sache aus diesem Artikel mitnimmst, dann diese:

Ich glaube nicht mehr, dass Melasma mein Feind ist.

Ich glaube, es war der Moment, in dem mein Körper mich gezwungen hat, genauer hinzusehen.

Ohne diese Flecken hätte ich mich wahrscheinlich nie gefragt, wie eng Haut, Hormone, Ernährung, Schlaf und tägliche Gewohnheiten miteinander verbunden sind.

Ich hätte DaFab wahrscheinlich nie gegründet.

Und ich hätte nie die Produkte entwickelt, die heute jeden Tag zu meiner Routine gehören.

Nicht, weil sie perfekt sind.

Sondern weil sie genau die Produkte sind, die ich mir damals selbst gewünscht hätte.

Wo würde ich heute anfangen?

Nicht mit einer neuen Creme.

Nicht mit dem nächsten Beauty-Hype.

Sondern mit einer einfachen Frage:

Was braucht mein Körper jeden Tag, damit meine Haut überhaupt die Chance hat, ihr Bestes zu geben?

Diese Frage prägt meine Routine bis heute.

Nicht, weil ich an die eine perfekte Lösung glaube.

Sondern weil ich heute weiß:

Schöne Haut entsteht nicht durch eine perfekte Entscheidung.

Sondern durch viele gute Entscheidungen.

Jeden Tag.

Meine tägliche Routine

Aus meiner Recherche wurde irgendwann eine Rezeptur.

Je mehr ich mich mit der Rolle der Leber beschäftigte, desto mehr interessierte mich auch, welche Pflanzen traditionell in diesem Zusammenhang verwendet werden – und was die moderne Forschung heute über sie weiß.

Dabei begegneten mir immer wieder dieselben Pflanzen.

Die Pflanzen, die mich interessiert haben

Mariendistel steht für mich dabei im Zentrum. Ihr Pflanzenstoffkomplex Silymarin gehört zu den intensiv untersuchten pflanzlichen Substanzen im Zusammenhang mit der Leber. Gleichzeitig blickt Mariendistel auf eine lange Tradition in der Pflanzenheilkunde zurück.

Artischocke und Löwenzahn gehören zu den klassischen Bitterpflanzen. Wermut, Enzian und Schafgarbe ergänzen diesen Bitterstoff-Komplex.

Dazu kommen Olivenblatt, Fenchel, Alantwurzel und Ingwer.

Research Note

Besonders Mariendistel und Artischocke sind heute auch Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen am Menschen. Traditionelle Anwendung und moderne Forschung waren für mich zwei unterschiedliche, aber gleichermaßen interessante Perspektiven auf diese Pflanzen.

Ich wollte daraus keine weitere „Detox“-Kur machen.

Ich wollte eine Pflanzenrezeptur, die unkompliziert Teil meiner täglichen Routine werden konnte.

So entstand Liver Cleanse.

DaFab Liver Cleanse mit Pflanzenextrakten

Liver Cleanse

Eine tägliche Pflanzenrezeptur mit Mariendistel, Artischocke und ausgewählten Bitterpflanzen.

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Founder Tip

Es gibt ein kleines Ritual, das ich seit Jahren fast jeden Abend mache.

Nach der Reinigung massiere ich ein paar Tropfen Golden Castor Oil auf die Hautpartien, an denen mein Melasma sichtbar ist.

Anschließend klebe ich mein Face Tape auf und lasse das Öl über Nacht einwirken.

– Fabienne

Wissenschaftliche Literatur

Ausgewählte wissenschaftliche Publikationen zu Melasma, hormonellen Einflüssen und Behandlungsansätzen.

Review · 2022

Espósito ACC et al.

Update on Melasma – Part I: Pathogenesis.

Dermatology and Therapy, 2022

PubMed →
Review · 2019

Rajanala S, Maymone MBC, Vashi NA.

Melasma pathogenesis: a review of the latest research, pathological findings, and investigational therapies.

Dermatology Online Journal, 2019

PubMed →
Originalstudie · 2010

Jang YH et al.

Oestrogen and progesterone receptor expression in melasma: an immunohistochemical analysis.

Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology, 2010

PubMed →
Review · Lasertherapie

Li JY et al.

A review of melasma treatment focusing on laser and light devices.

Seminars in Cutaneous Medicine and Surgery, 2016

PubMed →